7. Mai 2012 08:51 Uhr
Vielleicht sollten sich die australischen Forscher gleich an Anonymous wenden. Wissenschaftler der Universität of New South Wales fordern, die Daten von klinischen Studien in der medizinischen Forschung allgemein zugänglich zu machen. Im Fachjournal "Science Translational Medicine" beklagen sie, bislang hielten Konzerne und Verfasser die Ergebnisse von Studien viel zu lange unter Verschluss. Dabei seien die Daten oft die reinsten Goldminen für die Forschungswelt. Wenn auch andere Forscher, Ärzte und Patienten Zugang zu den Informationen hätten, könnte man viele Fragen beantworten. Zur Not, so die bewusst provokante Formulierung, könnte man die in Frage kommenden Daten ja auch von Hackern aufspüren und öffentlich machen lassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)