7. Mai 2012 08:51 Uhr
Der Kölner Dom ist verhältnismäßig gut gegen Erdbeben gerüstet. Das schließen Geologen der Universität Köln aus Daten, die sie am Wahrzeichen selbst und an rund 20 Mess-Stationen in der Umgebung gesammelt haben. Demnach sind insbesondere Türme und Pfeiler im Kirchenschiff so gebaut, dass sie Erschütterungen gut aushalten können. Die Gewölbedecke im Kirchenschiff dagegen sei sehr steif und deshalb anfällig für Erdbebenschäden.
Köln ist die einzige deutsche Millionenstadt, die in einem Erdbebengebiet liegt - und das auch noch auf einem locker geschichteten Untergrund, der Bewegungen eher fördere als dämpfe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)