7. Mai 2012 10:20 Uhr
Warum sind viele US-Serien bei uns der Renner, aber andersherum Serien made in Germany in den USA wenig erfolgreich? Der Medienforscher Lothar Mikos sieht dafür mehrere Gründe. Er sagte hier bei DRadio Wissen, zum einen gebe es in den USA ein Autorenteam. Dabei mache jedes Mitglied, was es am besten könne, und ein erfahrener Showrunner diene als Schnittstelle zu den Produzenten. Zum anderen, so Mikos, unterschieden sich auch die Produktionsbedingungen: Der stark kommerzielle US-Fernsehmarkt ziele anders als die europäischen Sender nicht aufs Massenpublikum, sondern auf verschiedene Nischen - deswegen hätten auch ausgefallenere Serien-Ideen eine Chance.
Außerdem sei es natürlich auch eine Frage des Budgets. Eine einzelne US-Serienfolge koste schon mal zwischen vier und zwölf Millionen US-Dollar . Der deutsche "Tatort" dagegen habe ein deutliche geringeres Budget..
Das ganze Interview können Sie auf www.dradiowissen.de nachhören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)