7. Mai 2012 12:56 Uhr
Wer seinen Hund verstehen will, vertraut meist auf eindeutige Signale oder seine Intuition. Wissenschaftler der Emory-Universität in Atlanta gingen noch einen Schritt weiter: Sie wollten sehen, was im Gehirn der Tiere vor sich geht, wenn diese gelernt hatten, ein Handzeichen ihres Trainers zu interpretieren - in diesem Fall, wenn ihr Herrchen ihnen ein Leckerli anbot. Sie brachten Hunden bei, in einem Magnetresonanztomographen stillzuhalten. Das Gerät macht es möglich, zu erkennen, welche Hirnbereiche zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv sind. Im Fachmagazin "PLoS ONE" ist nun das Ergebnis der ersten Experimentenreihe nachzulesen. Dabei zeigte sich, dass im Hirn der Hunde die Region aktiv wurde, die für Belohnungen zuständig ist, wenn ihr Trainer das Zeichen für "Leckerli" machte - im anderen Falle nicht. Die Forscher wollen ihre Studien fortführen, um am Ende zum Beispiel beantworten zu können, wie viel Sprache Hunde verstehen können und wie empathisch sie sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)