7. Mai 2012 16:51 Uhr
Mit ihr soll geraucht werden können, wo nicht geraucht werden darf: mit der E-Zigarette. Zumindest die Händler der elektronischen Zigarette werben damit, dass sie weniger schädlich ist und vor allem der Dampf keinem Nichtraucher in der Umgebung schadet. In den E-Zigaretten wird kein Tabak verbrannt, sondern eine Flüssigkeit mit Nikotin verdampft, oft mit Venebelungsmitteln, Zusatzstoffen und Aromastoffen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung ist nicht der Ansicht, dass die E-Zigarette harmlos ist: Es sei nicht klar, welche Dämpfe bei der E-Zigarette genau entstünden. Deshalb empfehlen die Experten, die E-Zigarette zu verbieten - überall dort, wo auch die herkömmliche Zigarette verboten ist.
Das Bundesinstitut geht davon aus, dass die E-Zigarette für Passivraucher schädlich sein kann. Es verweist auf Warnungen in Fachzeitschriften, dass die Dämpfe aus E-Zigaretten krebserregend sein könnten. Die Händler dagegen werben zum Teil damit, dass der Dampf nach dem Ausatmen durch den Raucher so gut wie keine Schadstoffe mehr enthält.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)