7. Mai 2012 17:25 Uhr
Computer spielen nur mit Bewegungen - das geht schon länger. Bisher musste der Spieler dafür aber ein Gerät in der Hand halten oder es wurde ein Sensor benötigt, der die Bewegung registriert. Der aber ist für die Hersteller ziemlich teuer. Nach einem Bericht des Portals "Golem" hat der Computerhersteller Microsoft jetzt nach eigenen Angaben ein Prinzip entwickelt, dass ohne teure Technik auskommt.
Dabei sollen die Bewegungen per Ultraschall erkannt werden. Der Lautsprecher zum Beispiel eines Notebooks oder Smartphones sendet dabei einen Ton in einer Frequenz, die für den Menschen nicht hörbar ist. Ein Mikrofon fängt die Schallwellen wieder auf und misst, wie sie sich verändert haben. Daraus werden dann die Bewegungen errechnet, die der Nutzer gemacht hat.
Auch der Disney-Konzern forscht zusammen mit einer Universität an neuen Methoden, Geräte durch Gesten zu steuern. Die Forscher dort setzen aber auf Sensorplatinen, die die Art von Berührungen erkennen. Das Smartphone in der Hosentasche soll so erkennen, ob sich er Nutzer auf den Arm tippt oder die Fingerspitzen zusammenhält - und so zum Beispiel den MP3-Player steuern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)