8. Mai 2012 07:33 Uhr
Was macht Menschen dauerhaft glücklich? Dieser Frage sind Psychologen der Universität von Missouri nachgegangen.
Die Forscher schreiben, Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Zufriedenheit eines Menschen nach großen Veränderungen im Leben zwar stark ansteigen könne. Das Glücksgefühl neige aber dazu, sich nach gewisser Zeit wieder auf dem vorhergehenden Level einzupendeln. Materielle Dinge machten einen Menschen meistens nur kurzfristig glücklich. Man müsse deshalb lernen, Gegenstände auch nach längerer Zeit noch als neu zu betrachten und zu genießen.
Auch eine neue Liebesbeziehung könne schnell an Reiz verlieren, wenn man in den Alltagstrott gerate. Das könne zum Beispiel passieren, wenn man aufhöre, neue Dinge mit dem Partner zu unternehmen. Außerdem müsse man zu schätzen lernen, was man bereits habe. Wer immer sofort mehr wolle, könne in eine Art Abhängigkeit geraten.
Die Studie ist im Fachmagazin "Personality and Social Psychology Bulletin" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)