8. Mai 2012 06:57 Uhr

"Süddeutsche": NASA will aus Spargründen mit Europas Raumfahrtbehörden kooperieren

Einst hat die US-Raumfahrtbehörde NASA den Ton angegeben - jetzt muss sie die europäischen Kollegen um Hilfe bitten.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, ist der Chef der NASA, Charles Bolden, zurzeit in Deutschland unterwegs. Sein Ziel: er sucht Unterstützer für künftige Raumfahrt-Projekte wie die Orion-Kapsel für eine Mars-Mission. Doch der Ruf der NASA in Europa gilt der "SZ" zufolge als angeschlagen: Durch den finanziellen Rückzug aus der Exomars-Raumfahrt-Mission hätten sich die Amerikaner als unzuverlässige Partner erwiesen.

Die "Süddeutsche Zeitung" sieht die NASA in einer Zwickmühle: Zum Einen wolle US-Präsident Barack Obama neue Großprojekte vorantreiben, wie den bemannten Flug zu einem Asteroiden. Zum Anderen reiche das Budget, das die NASA von US-Kongress dafür bewilligt bekomme, bei weitem nicht aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)