8. Mai 2012 09:01 Uhr
Auch wir könnten titeln: Einträge bei Facebook zu verfassen, ist so befriedend wie Sex. Machen wir aber nicht. Was die Forscher der Harvard Universität wirklich herausgefunden haben, geht zwar in die Richtung, ist aber weniger plakativ.
Ihre Erkenntnis: Einträge in sozialen Online-Netzwerken werden als Belohnung empfunden und stimulieren Hirnregionen, die auch bei gutem Essen und Sex angeregt werden. Im Fachmagazin "PNAS" schreiben die Wissenschaftler, gut ein Drittel der gesamten Redezeit verwende der Mensch darauf, von Erlebnissen und Empfindungen zu berichten. Und diese Selbstoffenbarung werde als Belohnung empfunden.
Wie intensiv die daraus folgende Befriedigung sei, sei nicht getestet worden. Man könne daher nicht sagen, ob Selbstoffenbarung in gleicher Weise befriedigt wie andere belohnende Aktivitäten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)