8. Mai 2012 10:57 Uhr
Und wieder steht ein kino.to-Verantwortlicher vor Gericht - dieses Mal der Gründer und Chef des Unternehmens. Vor dem Landgericht Leipzig hat der Prozess begonnen, die sächsische Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 39-Jährigen massenhafte Verletzung von Urheberrechten vor. Er soll von dem Geschäft am meisten profitiert und mit Werbeanzeigen Millionen gemacht haben.
Andere kino.to-Mitarbeiter wurden bereits verurteilt. Der Chef-Programmierer etwa muss für drei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Kino.to war 2008 gegründet worden. Dort waren rund 135.000 illegal kopierte Filme, Serien und Dokumentationen zu erreichen, die Filehoster bereit gestellt hatten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)