8. Mai 2012 14:23 Uhr
Niemand trauert gerne - es kann aber hilfreich sein. Der US-amerikanische Trauerforscher George Bonanno schreibt in der morgen erscheinenden Ausgabe von "Psychologie Heute", Trauer könne helfen, das eigene Leben neu zu ordnen. Trauer sei eine Art Orientierungsreaktion der Psyche. Wer trauere, nehme eine "erzwungene Auszeit" und ziehe sich von der Welt zurück. Dadurch wende der Trauernde seine Aufmerksamkeit nach innen, könne Bilanz ziehen und Ordnung schaffen. Das helfe dabei, sich nach einem Verlust neu auszurichten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)