8. Mai 2012 15:22 Uhr
Die Mütter im Niger haben es am schwersten. Das von einer Dürre betroffene westafrikanische Land ist laut einer Studie des US-Kinderhilfswerks "Save the Children" der schlechteste Ort der Welt, um Mutter zu sein. Gründe seien Unterernährung, mangelnde Bildung, eine schlechte Gesundheitsversorgung und geringe Verhütungsmöglichkeiten, heißt es in der in Berlin vorgestellten Untersuchung.
Am besten geht es den Müttern demnach in Norwegen. Mit einem Beispiel veranschaulicht die Organisation die Unterschiede: Während in Norwegen eine von 175 Frauen ein Kind verliert, passiert das im Niger im Durchschnitt jeder Frau: Dort stirbt eines von fünf Kindern vor seinem fünften Geburtstag. Deutschland belegt in der Liste den zwölften Platz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)