8. Mai 2012 16:52 Uhr
Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard will nichts mit der rechtsextremen Gruppierung "Pro NRW" zu tun haben. Im "Kölner Stadtanzeiger" kritisierte er, dass "Pro NRW" eine seiner Zeichnungen für die Zwecke der Gruppe missbraucht. Westergaard sagte, er lehne es strikt ab, mit einer politischen Partei oder Bewegung in Verbindung gebracht zu werden. Er hätte "Pro NRW" niemals die Genehmigung gegeben, seine Karikatur zu zeigen. Den Dänischen Journalistenverband habe er nun gebeten, gegen den Missbrauch seines Werkes und seines Namens vorzugehen.
Westergaard hatte 2005 in der Zeitung "Jyllands-Posten" eine Karikatur des Propheten Mohammed veröffentlicht. Das hatte weltweit wütende Proteste von Muslimen provoziert. Der Zeichner lebt seitdem unter Polizeischutz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)