8. Mai 2012 17:29 Uhr
Auf Festplatten passen immer mehr Daten. Einen möglichen Schritt, das auch in Zukunft zu gewährleisten, haben Forscher der britischen Universität Leeds gemacht. Ihnen ist es nach eigenen Angaben gelungen, mit dem Protein einer Bakterienart Nano-Magnete zu produzieren. Diese Magnete könnten demnach einmal dabei helfen, Festplatten noch größer und schneller zu machen. Daten könnten dann möglicherweise auf Bauteilen gepeichert werden, die nur unter dem Elektonenmikroskop zu erkennen sind.
Die Forscher nutzten das Protein einer Bakterienart ("Magnetospirillum magneticum"), die in Seen und Flüssen lebt und sich von Eisen ernährt. Sie wandeln das Eisen demnach in ihrem Körper in Magnetit-Teilchen um.
Die Wissenschaftler aus Leeds sprechen bei ihren Ergebnissen von einer sehr frühen Phase der Forschung. Nach ihrer Vorstellung könnten ihre Ergebnisse frühestens in 20 Jahren in die Massenfertigung, etwa von Festplatten, einfließen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)