9. Mai 2012
Aufgezählt werden Objekte aus mehreren historischen Epochen. Der Internationale Museumsrat hat eine neue Rote Liste vorgestellt, mit der illegaler Handel mit ägyptischen Kulturgütern bekämpft werden soll. Bei der Präsentation hieß es, die Liste solle Kunstexperten sowie Strafverfolgungs- und Zollbehörden unterstützen. Sie könnten damit ägyptische Objekte identifizieren, die durch Gesetze geschützt seien. Museen, Auktionshäuser und Kunsthändler würden dazu angehalten, solche Objekte nicht zu kaufen, ohne vorher ihre Herkunft und die gesetzlichen Unterlagen geprüft zu haben.
Plünderungen und illegale Grabungen haben nach Ansicht des Internationalen Museumsrats zugenommen - und zwar als Folge der Unruhen in Ägypten. Besonders griechisch-römische Artefakte seien auf dem Kunstmarkt begehrt und deshalb Ziele von Schmuggel und illegalem Handel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)