10. Mai 2012

Aung San Suu Kyi will Studentenorganisation legalisieren

Birmas Studentenvertreter arbeiten seit mehr als 20 Jahren im Untergrund. Jetzt will sich Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi für die Legalisierung der Dachorganisation "All Burma Federation of Students Unions" (ABFSU) einsetzen. Das berichtet der Sender "Radio Free Asia". Studentenvertreter hätten von Bedrohungen und Schikanen berichtet - außerdem dürften sie nach wie vor nicht am Unterricht teilnehmen. Aung San Suu Kyi wolle ihnen helfen. Sie sei der Meinung, jedes demokratische Land brauche eine Studentenorganisation.

Die ABFSU ist als Kritikerin der Menschenrechtsverletzungen von Birmas Regierung bekannt. Sie war verboten worden, nachdem Studentenführer in der alten Hauptstadt Rangun den Volksaufstand von 1988 begonnen hatten. Birmas Militär hatte ihn niedergeschlagen und tausende Zivilisten getötet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)