10. Mai 2012
Nachrichten reichen nicht. Für die US-Zuschauer muss Meinungsmache her - egal ob dafür oder dagegen.
So analysiert eine Autorin der "Tageszeitung" den Fernsehmarkt in den USA. Fox News erreiche die rechten Zuschauer, MSNBC die linken. Für CNN, dessen Start 1980 die 24-Stunden-Nachrichten begründet habe, bleibe nur die neutrale Mitte - und das bringe dem Sender immer schlechtere Quoten. Inzwischen setze CNN auf mehr internationale Nachrichten und eine multimediale Strategie. Doch laut der Zeitung reicht das noch nicht dafür, weiterhin der "am meisten vertraute Name im Nachrichtengeschäft" zu bleiben, wie es in einem alten Slogan heißt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)