10. Mai 2012

Dürren sind gut für Weideland

Für Viehhirten sind Dürren eine Katastrope. Bleibt der Regen aus, wächst kein Gras, ihre Herden finden nichts zu fressen und viele Tiere verhungern. Für das Weideland allerdings ist genau das gut. Das glauben Forscher des Görlitzer Senckenberg-Institutes. In einer weltweiten Studie untersuchten sie, den Prozess der Verschlechterung, oder Degradation von Weideflächen. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass vor allem in Trockenregionen die sogenannte Überweidung eher selten vorkomme. Regelmäßige Trockenperioden hielten den Tierbestand so gering, dass er keine bleibenden Schäden anrichten könne. Das Problem der Überweidung betreffe vor allem Regionen, die eigentlich für Viehhaltung ideal sind: Nämlich Zonen mit viel und regelmäßigem Regen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)