10. Mai 2012
Riesenfaultiere, Mammuts und Tapire - vor dem Ende der letzten Eiszeit waren das die Nachbarn der Menschen in Florida.
Das geht aus Untersuchungen amerikanischer Paläontologen hervor. Die Ergebnisse ihrer Studie könnten einen fast hundert Jahre alten Wissenschafts-Streit beenden. Es geht um die Fossilien von Vero Beach. Diese waren 1913 bei Bauarbeiten ausgegraben worden. Es handelt sich um riesige Tierknochen und Überreste von Menschen. Ursprünglich gingen Forscher davon aus, dass Menschen und Tiere gleichzeitig gelebt hatten. Dann aber äußerten Archäologen Zweifel an der Theorie und behaupteten die Menschenknochen seien später in die Fundstelle gekommen. Bestätigen konnte man das aber nicht. Nun haben die Forscher den Gehalt bestimmter seltener Erden in den Knochen verglichen. Die Mineralien lagern sich im Laufe der Zeit in Fossilien an. Das Ergebis: Menschen und Riesentiere in der Fundstelle waren etwa zur selben Zeit gestorben: Vor rund 10.000 Jahren.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)