11. Mai 2012
"Die hehren internationalen Prinzipien sind nichts als Müll." Das sagt die syrische Bloggerin und Rechtsanwältin Razan Zaitouneh. In einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" beklagt sie das Vorgehen der UNO in ihrem Heimatland.
Die Geschichte werde sich daran erinnern, dass die Weltgemeinschaft nichts getan habe, um das syrische Volk zu retten. Keiner könne ernsthaft glauben, die 300 Beobachter der Vereinten Nationen könnten im Land etwas erreichen. Zaitouneh hatte im vergangenen Jahr den Sacharow-Preis für geistige Freiheit des EU-Parlamentes erhalten. Sie wurde durch ihren Blog "Syrian Human Rights Information Link" (SHRIL) bekannt. Nach eigenen Angaben hält sich die 34-Jährige in Damaskus versteckt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)