11. Mai 2012
Die Delegierten seien eingenickt oder hätten den Gegenstand der Abstimmung missverstanden. So mutmaßt der Vorsitzende des israelischen Seglerbundes, um die Entscheidung des internationalen Dachverbandes zu erklären. Der hatte - entgegen den Erwartungen - beschlossen, bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro die Wettkämpfe im Windsurfen zu streichen und stattdessen eine Konkurrenz im Kitesurfen abzuhalten. Ins Rollen gebracht hatte die Sache der spanische Abgesandte Gerardo Pombo: Er entschuldigte sich öffentlich bei den Surfern für sein Votum und erklärte, es handle sich um ein Versehen; er sei verwirrt gewesen über das Abstimmungssystem. Die Entscheidung für Kite- und gegen Windsurfen als olympische Disziplin hatte unter den Anhängern der einen Sportart Jubel, unter denen der anderen Unverständnis und Kritik ausgelöst.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)