14. Mai 2012
Essen zu verschwenden, ist nicht nur ethisch bedenklich, es trägt auch zur Erwärmung des Klimas bei. Wissenschaftler von der Universität Edinburgh haben die CO2-Bilanz weggeschütteter Milch mit der von Autos verglichen. Im Fachmagazin "Nature Climate Change" berichten sie, dass im Vereinigten Königreich jedes Jahr 360.000 Tonnen Milch den Abfluss runtergehen. Für die Produktion dieser Milch seien 100.000 Tonnen Kohlendioxid angefallen. Das entspreche dem jährlichen CO2-Ausstoß von 20.000 Autos.
Nach Angaben der Forscher täten die Briten dem Klima außerdem einen Gefallen, wenn sie weniger Hühnchen äßen. Würden sie statt 26 Kilogramm im Jahr nur noch zwölf Kilogramm verzehren wie die Japaner, würde das den globalen Ausstoß von Stickstoffoxid um fast ein Fünftel senken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)