14. Mai 2012
Der Professor spricht von einer "Win-win-Situation". In der britischen Stadt Sheffield schlagen Wissenschaftler der dort ansässigen Universität vor, die Stahlwerke außerhalb der Stadt an das Fernwärmesystem anzuschließen. Durch die Abwärme in den Fabriken können ihrer Aussage nach 2.000 Wohnungen beheizt werden. Das spare Geld und senke den Kohlendioxidausstoß. Der kluge Ausbau des Fernwärmesystems in Sheffield könne demnach helfen, 80.000 Tonnen CO2 pro Jahr weniger in die Atmosphäre zu blasen. Dazu haben die Wissenschaftler eine Software genutzt, um auszurechnen, wo ein besonders hoher Energiebedarf herrscht und der Ausbau besonders effizient wäre. Sheffield hat schon heute der Universität zufolge das größte Fernwärmesystem Großbritanniens - mit 44 Kilometer Leitungen unter der Stadt. Die Wärme stammt vom Betrieb einer Müllverbrennungsanlage und beheizt demnach 22.000 Wohnungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)