14. Mai 2012

Deutsche und japanische Wissenschaftler forschen zur Landnutzung

Durch die Katastrophe von Fukushima hat ein Projekt der Universität Gießen noch einmal an Aktualität gewonnen. Gemeinsam mit japanischen Partnern wollen Wissenschaftler des Instituts für Tierökologie Konzepte erarbeiten, wie wirtschaftliche Interessen mit Umweltfragen in Einklag gebracht werden können. Die Forschungsarbeiten werden von der deutschen und der japanischen Regierung gefördert.

Die Uni Gießen weist darauf hin, dass dem Thema "Energiewende" in beiden Ländern große Bedeutung beigemessen werde. Die Herausforderungen seien ähnlich: Die Ziele müssten auf begrenzem Raum umgesetzt werden, etwa der Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen. Für das Projekt sollen Regionen in beiden Ländern untersucht werden: in Deutschland das Gebiet vom Rhein-Main-Ballungsraum bis in die ländlich geprägte Region des Hohen Vogelbergs in der Mitte Hessens.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)