14. Mai 2012
"Fair geht vor." - gilt nicht nur im Sport, sondern auch immer häufiger auch in Supermärkten.
Nach Informationen des größten europäischen Händlers für Fairtrade-Produkte, Gepa, gab es für das Unternehmen im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von gut fünf Prozent. Besonders beliebt waren demnach fair gehandelter Kaffee oder Schokolade. Trotz steigender Rohstoffpreise seien die Verbraucher bereit gewesen, vor allem beim Kaffee mehr zu bezahlen.
Das Unternehmen mit Sitz in Wuppertal handelt mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben in Lateinamerika, Afrika und Asien. Durch höhere Preise und langfristige Geschäftsbeziehungen sollen die Handelspartner mehr Planungssicherheit bekommen. Hinter der Gepa stehen mehrere kirchliche Hilfsorganisationen, zum Beipiel Misereor und Brot für die Welt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)