14. Mai 2012
Der Gründer der Internet-Tauschbörse Pirate Bay weiß sich nicht anders zu helfen. Weil der Oberste Gerichtshof Schwedens seine Klage nicht annimmt, kündigte der Anwalt von Fredrik Neij jetzt einen Gang vor den Europäischen Gerichtshof an. Neij will gegen seine Strafe wegen seiner Pirate-Bay-Aktivitäten vorgehen. Neijs Anwalt schrieb in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Dagens Nyheter", die Pirate-Bay-Gründer für die illegalen Aktivitäten einiger Nutzer zu bestrafen, sei in etwa dasselbe, wie die Post für die Auslieferung von Paketen mit illegalem Inhalt zu belangen. - Neij war zu einer Gefängnisstrafe von 10 Monaten verurteilt worden, zudem soll er wegen der Verletzung von Urheberrechten Schadenersatz zahlen.
The Pirate Bay ist eine der größten Internet-Tauschbörsen weltweit und hat nach eigenen Angaben 35 Millionen Nutzer. Das Unternehmen speichert die Daten nicht selbst, sondern verweist nur auf die Computer anderer Nutzer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)