15. Mai 2012
Für viele Säugetiere verläuft der Klimawandel einfach zu schnell. Etwa zehn Prozent von ihnen könnten der zunehmenden Erderwärmung zum Opfer fallen. Das zeigt eine Studie US-amerikanischer Forscher. Die Wissenschaftler der Washington State University in Seattle ermittelten die Ausbreitungsgeschwindigkeit von 493 Säugetierarten in Nord- und Südamerika verglichen diese Werte mit den von zehn Klimamodellen vorhergesagten Verschiebungen der Lebensräume.
Das Ergebnis, veröffentlicht im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences": Durch die zunehmende Erwärmung verlagern sich die Lebensräume dieser Tiere schneller, als sie folgen können. Zu den Verlierern des Klimawandels zählen demnach vor allem die Primaten, kleinere, insektenfressende Säugetiere sowie die Tiere der Tropen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)