15. Mai 2012

Es wird mehr schlafgewandelt als gedacht

Wer denkt, er verbringe die Nacht schlafend im Bett, könnte sich auch irren.

Denn amerikanische Forscher haben herausgefunden: Schlafwandeln kommt unter Erwachsenen häufiger vor als bisher angenommen. Das schreiben sie im Fachmagazin "Neurology".

Ihrer Studie nach sind 3,6 Prozent der erwachsenen US-Bürger allein im letzten Jahr im Tiefschlaf durch ihre Wohnung gewandert. Wenn man Fälle aus der Kindheit mitrechne, ist jeder Dritte schon einmal schlafgewandelt. Weil die Betroffenen häufig gar nicht merkten, dass sie nachts unterwegs sind, seien die Ergebnisse eher zu niedrig als zu hoch einzuschätzen.

Normalerweise tritt Schlafwandeln während des Tiefschlafs auf. Die Betroffenen stehen aus ihrem Bett auf, gehen umher, manchmal verlassen sie sogar das Haus. Die Augen sind dabei offen. Die Ursachen für Schlafwandeln sind bisher noch nicht bekannt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)