15. Mai 2012

Studie zu gesundheitlichen Risiken von Nanoteilchen

Sie sind in Duschgels, Sonnencremes oder auch elektronischen Bauteilen.

Und so richtig weiß offenbar niemand Bescheid. Nun sollen sogenannte Nanopartikel eingehend untersucht werden. Das Bundesumweltministerium will in einer Langzeitstudie mögliche gesundheitliche Risiken dieser Materialien erforschen, zum Beispiel Effekte in der Lunge.

Risiken können laut Umweltbundesamt diejenigen Nanomaterialien bergen, die als freie Teilchen zum Beispiel in Sprays enthalten sind. Sie können sich über die Luft verbreiten und über die Atemwege aufgenommen werden. Über Arzneimittel wiederum könnten Nanopartikel über den Darm aufgenommen werden und ins Blut übertreten. Verbraucherschützer haben mehrfach eine Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte gefordert. Die Langzeitstudien sollen vier Jahre laufen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)