16. Mai 2012
Als das iPad auf den Markt kam, stiegen plötzlich die Preise für E-Books. Dafür muss sich das Unternehmen Apple jetzt zusammen mit fünf Buchverlagen vor Gericht rechtfertigen. Eine US-Richterin lehnte einen Antrag der Beschuldigten ab, die Sammelklage fallen zu lassen. Der Grund: Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dann sei das ein Verstoß gegen das Kartellrecht.
Geklagt hatte das US-Justizministerium zusammen mit mehreren Bundesstaaten. Sie werfen Apple und den Verlagen vor, sich zusammengeschlossen zu haben, um die Dominanz vom Amazon auf dem E-Book-Markt zu brechen.
Anfang 2010 hätten die Verlage die Preise für elektronische Bücher innerhalb von drei Tagen um durchschnittlich zweieinhab Dollar angehoben und damit auch die Bücher bei Amazon verteuert. Apple wollte so angeblich sicherstellen, dass E-Books nirgendwo günstiger seien als im iBook-Store.
Drei Verlage stimmten bereits einem Vergleich zu. Die anderen beiden und Apple wollen sich verteidigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)