16. Mai 2012

Blockupy: Polizei setzt vor Protesten auf Deeskalation

Miteinander zu sprechen lohnt sich. Auf diese Devise setzt die Polizei im Vorfeld der heute beginnenden Anti-Banken-Proteste in Frankfurt. Aufgerufen dazu hat ein Bündnis namens "Blockupy". Tausende Menschen wollen in der Bankenmetropole demonstrieren, obwohl die Behörden Versammlungen verboten haben - aus Angst vor gewaltsamen Ausschreitungen.

In der "Frankfurter Rundschau" erklärt der Polizeiseelsorger Andreas Schorlemmer Strategien gegen Gewaltausbrüche. Bei der Polizei gebe es seit längerem so genannte Deeskalationseinheiten, die für den Umgang mit gewaltbereiten Demonstranten geschult seien. Sie versuchten, alle Beteiligten im Vorfeld an einen Tisch zu bringen. Und das helfe meist schon viel.

Die kapitalismuskritischen Proteste beginnen heute in Frankfurt mit einem "Rave". Die Veranstalter erwarten bis zum Wochenende 30.000 Demonstranten. Zum Blockupy-Bündnis gehören verschiedene Organisationen, wie zum Beispiel die Linkspartei und das globalisierungskritische Netzwerk Attac.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)