16. Mai 2012
Deutschland wird zunehmend attraktiv für Zuwanderer aus Euro-Krisen-Staaten. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ist im Jahr 2011 vor allem die Zahl der Einwanderer aus Griechenland und Spanien angestiegen. Im Falle Griechenlands betrug der Zuwachs zwischen 2010 und 2011 sogar 90 Prozent.
Auch der freie Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für verschiedene osteuropäische Staatesbürger habe sich ausgewirkt - vor allem aus Polen und Ungarn kamen mehr Zuwanderer.
Insgesamt zogen im Jahr 2011 knapp 850.000 Ausländer nach Deutschland. Das ist 23 Prozent mehr als im Jahr davor. Knapp 680.000 Menschen haben Deutschland 2011 verlassen. Die meisten Zuwanderer gingen in die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)