16. Mai 2012
Mit Schlamm einfach zugestopft.
Knapp zwei Monate nach dem Gasunfall in der Nordsee hat der französische Energiekonzern Total das Gasleck an der Plattform "Elgin" geschlossen. Es trete kein Gas mehr aus.
Das Unternehmen hatte am Dienstag damit begonnen, unter hohem Druck schweren Schlamm durch ein Rohr in das undichte Bohrloch zu pressen. Der "Top Kill" genannte Einsatz dauerte zwölf Stunden.
Ende März trat aus einem Leck vier Kilometer unter dem Meeresspiegel Gas aus. Danach wurde die Plattform mit mehr als 200 Mitarbeitern evakuiert.
Total, dessen Börsenkurs stark nachgab, sprach vom schwersten Zwischenfall in der Nordsee seit mindestens zehn Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)