16. Mai 2012
Bisher war diese Art des "Schön-Wetter-Machens" in China vor allem von Großereignissen wie den Olympischen Spielen 2008 bekannt.
Doch jetzt will die Regierung in Peking mit Wettermanipulationen gegen Umweltkatastrophen vorgehen. Das berichtet die Zeitung "China Daily". In den betroffenen Regionen werden Wolken mit Silberjodid oder Trockeneis beschossen, um Niederschläge zu erzeugen beziehungsweise gezielt zu verhindern. Dafür wolle die chinesische Regierung umgerechnet fast 20 Millionen Euro ausgeben.
Die zentrale meterologische Behörde in China wird auch der "Wettergott" genannt, weil dort mit Regen- und Wolkenbildung experimentiert wird. Über 13 Millionen Menschen in China sind gegenwärtig von wetterbedingten Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Dürre betroffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)