16. Mai 2012
Mit Google Maps Leben retten.
Das ist die Vision eines Studenten der Universität im schottischen Dundee. Mit seiner Software kann man auf dem Kartendienst beispielsweise Naturkatastrophen nachverfolgen. So sei es möglich, durch Anfragen bei tausenden Modems von Bürgern zu testen, ob die Häuser noch stehen. Innerhalb von Sekunden könnte so eine Katastrophe lokalisiert und ihr Verlauf veranschaulicht werden. Dadurch seien Rettungsmaßnahmen besser zu koordinieren.
Das Erdbeben in Japan habe gezeigt, dass genau hier der Knackpunkt effektiver Hilfe sei. Bisher muss das Ausmaß solcher Katastrophen zunächst aus der Luft ermittelt und dann an einen zentralen Krisenstab gemeldet werden. Das kostet wichtige Zeit. Durch das Anklopfen an Privatmodems wären die Informationen in Echtzeit vorhanden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)