18. Mai 2012

Zensusbehörde: In den USA sind weiße Babys erstmals in der Minderheit

Hispanos und Afroamerikaner werden zusammen eines Tages in den USA die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Diesen Trend belegen jetzt neue Zahlen der amerikanischen Zensusbehörde. In den zwölf Monaten vor dem 1. Juli 2011 wurden erstmals weniger Babys weißer Eltern geboren als Kinder ethnischer Minderheiten. 50,4 Prozent der Kinder waren zum Beispiel Hispanos, Afroamerikaner oder Asiaten.

Der Bevölkerungswissenschaftler William Frey vom Brookings Institut sagte der "New York Times", das sei ein wichtiger Meilenstein. Die Statistik zeige eine "Verschiebung hin zu einer eher globalisierten, multi-ethnischen Gesellschaft.

Bereits jetzt sind in einigen Bundesstaaten die Weißen in der Minderheit, unter anderem in Hawaii, Kalifornien, Neu-Mexiko und Texas. Auch in einigen Großstädten wie New York gibt es diesen Trend.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)