18. Mai 2012
Der Friedensnobelpreis soll einen Konkurrenten bekommen. Dubais Herrscher Muhammad bin Raschid Al Maktum will einen ähnlich prestigereichen Friedenspreis ins Leben rufen. Das meldet die inAbu Dhabi erscheinende Zeitung "The National" in ihrer Online-Ausgabe. Demnach soll die neue Auszeichnung erstmals 2014 vergeben und dann alle zwei Jahre verliehen werden. Der Muhammad-Al-Maktum-Preis solle ohne Rücksicht auf Religionszugehörigkeit oder Nationalität zugesprochen werden, aber "die inspirierenden Werte des Islam in der Welt verbreiten". Als Kandidat komme jede Person oder Organisation in Betracht, die einen Beitrag zum Weltfrieden geleistet habe. So könne etwa die Beziehung eines Regierenden zu seinem Volk gewürdigt werden. Dabei solle der Friedensnobelpreis nicht ersetzt sondern ergänzt werden. Wie hoch das Preisgeld sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Es soll aber höher sein als bei allen anderen Friedenspreise weltweit. Der Friedensnobelpreis war 2011 mit 1,4 Millionen Dollar dotiert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)