18. Mai 2012

Die Zukunft der Astronomie ist mini

Es ist elf Tonnen schwer, 13 Meter lang und es schwebt in 600 Kilometern Höhe. Das Hubbleteleskop ist ein echter Brocken. Die Zukunft der Astronomie könnte anders aussehen. Die Cornell Universität in New York arbeitet derzeit an einem Projekt namens "Sprite". Im Fachmagazin "IEEE Spectrum" stellt das Forscherteam seine Idee vor: Tausende nur Millimeter großer Mini-Satelliten sollen das Weltall wie ein Schwarm erkunden.

Die Forscher schreiben außerdem, die Mini-Satelliten könnten preisgünstig in Massenproduktion hergestellt werden, seien deutlich leichter ins All zu befördern und könnten weite Strecken zurücklegen. Drei Exemplare des Prototyps befinden sich bereits im Weltall und werden von der Internationalen Raumstation ISS aus getestet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)