18. Mai 2012
Erst war er kürzer als gedacht, jetzt ist er älter als gedacht.
Paläontologen haben den Rhein untersucht und anhand von Fossilien festgestellt: Der Fluss ist ist fünf Millionen Jahre älter als angenommen.
Bisher sei man davon ausgegangen, dass der Ur-Rhein etwa zehn Millionen Jahre alt ist. Die Forscher der Universität Tübingen und des Senckenberg Forschungsinstitutes haben allerdings Überreste von bestimmten Wirbeltieren gefunden. Sie lassen darauf schließen, dass es den Strom schon viel länger gegeben haben muss. Unter den 300 Säugetierfossilien, Blättern und versteinerten Hölzern waren auch Zahn- und Knochenreste von Hirschen. Sie haben im mittleren Miozän gelebt. Also der Zeit zwischen 14 und 16 Millionen Jahren vor heute.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)