18. Mai 2012
Dachrinnen aus Kupfer sind mitunter begehrtes Diebesgut. Jetzt sind auch Kunstwerke dran. In Dänemark zumindest nimmt der Diebstahl von Bronze- und Kupferstatuen stetig zu. Laut der dänischen Polizei sind dafür die steigenden Metallpreise verantwortlich. Seit der Finanzkrise habe sich der Kupferpreis verdreifacht. Polizeiangaben zufolge ist die Zahl der Statuen-Diebstähle in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Dabei handelten die Täter meist nachts und hinterließen selten Spuren, obwohl die Skulpturen oft mehrere Tonnen wögen und die Diebe deshalb Lastwagen und Kräne benötigten.
Ein Mitglied des dänischen Bildhauerverbandes erklärte, es gebe mittlerweile Diskussionen, ob man Statuen mit einem GPS-Chip ausstatten sollte, um sie nach einem Diebstahl orten zu können.
Zu den spektakulärsten Fällen gehört der Diebstahl der Statuen "Der Freiheitskämpfer" und "Le Reître" in Silkeborg im Januar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)