21. Mai 2012

Aufruf zu Hacker-Ethos: Keine Zusammenarbeit mit Militär und Geheimdienst

"Wer glaubt, dass es geil ist, Raketensprengköpfe zu programmieren, gehört nicht zu uns." Das sagte der Netzaktivist Stephan Urbach auf einer Konferenz des "Chaos Computer Club". Er appellierte an Hacker, nicht für Militärs oder Geheimdienste zu arbeiten. CCC-Sprecher Frank Rieger erklärte bei "heise.de", dass Militär und Geheimdienste zunehmend nach Computer-Experten suchten. In Deutschland sei das Problem aber geringer als zum Beispiel in den USA.

Auf der Konferenz "Signit" in Köln trafen sich rund 700 Hacker und Netzaktivisten. Ein wichtiges Debattenthema war die ethische Rolle der Hackergemeinde. Jürgen Geuter, Mitglied des CCC, hatte daher neue Regeln zur Diskussion gestellt. So sollten Hacker Autoritäten misstrauen - private Daten hingegen schützen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)