21. Mai 2012

"Sea Shepherd"-Gründer gegen Kaution auf freiem Fuß

Er soll vor zehn Jahren die Crew eines Haifisch-Fängers bedroht und mit einer Wasserkanone angegriffen haben. Wegen dieses Vorwurfs ist der Tierschutzaktivist Paul Watson vor einer knappen Woche am Frankfurter Flughafen festgenommen worden. Jetzt ist er wieder auf freiem Fuß. Der 61-jährige Gründer der Organisation "Sea Shepherd" zahlte eine Kaution von 250.000 Euro. Er sagte, er habe keine Erklärung für seine Festnahme in Deutschland. Die Behörden hatten Watson aufgrund eines Haftbefehls aus Costa Rica in Gewahrsam genommen. "Sea Shepard" hatte dort einen Dokumentarfilm über die Jagd auf Haie gedreht. Den Tieren werden die Flossen abgeschnitten, weil sie in China als Delikatesse gelten. Die Fische werden dann ins Meer zurückgeworfen, wo sie verenden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)