22. Mai 2012
Jetzt werfen wir noch einen Blick ins Lexikon und fragen uns, passend zum Tagesthema "Ein Jahr Occupy": Was ist eigentlich die Wall-Street? Die Wall-Street ist eine 600 Meter lange Straße im Süden der Insel Manhattan. Sie ist das Zentrum des New Yorker "Financial Districts". Dort befinden sich zahlreiche Banken und die größte Börse der Welt, die "New York Stock Exchange". Zugleich wird mit Wall Street auch die US-amerikanische Finanzindustrie als Ganzes bezeichnet. Ihren Namen hat sie tatsächlich von einer Mauer. 1652 hieß New York noch "Neu-Amsterdam" und unterstand der "Niederländischen Westindien-Kompanie". Aus Schutz vor Überfällen der Indianer wurde quer über die Insel ein Wall aufgeschüttet. Im Zuge der Nord-Erweiterung der Stadt entstand dort später eine Straße: Die Wall Street.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)