22. Mai 2012

Trennung von Kirche und Staat in Norwegen hat wenig Auswirkungen

Den Gläubigen kann es eigentlich egal sein.

Das findet die norwegische Zeitung "Haugesunds Avis", nachdem dort gestern die Trennung von Staat und Kirche vollzogen worden war. Die Abgeordneten des Parlaments in Oslo hatten mit deutlicher Mehrheit die nötigen Verfassungsänderungen gebilligt.

In Norwegen war die evangelisch-lutherische Kirche seit 475 Jahren Staatsreligion. Die Politikerin Marit Nybakk erklärte, die Änderung bedeute nicht, dass das Christentum an Bedeutung verliere. Man wolle nur Respekt für andere Glaubensrichtungen ausdrücken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)