23. Mai 2012
Lieber Twitter-Lounges und Bürgerjournalismus bei Facebook als Zeitung und Rundfunk. Die "Tageszeitung" berichtet: Die ägyptischen Medien könnten jetzt zwar freier schreiben, es falle ihnen aber schwer, die Jugend zu erreichen. Naila Hamdy, Journalistik-Professorin an der Amerikanische9n Universität Kairo, glaube, die Jugendlichen fühlten sich von den klassischen Medien enttäuscht. Denn viele arbeiteten nicht nach professionellen Standards und orientierten sich derzeit vor allem an der Linie des Militärs.
Laut "taz" gibt es aber einige vielversprechende Initiativen der klassischen Medien, das Vertrauen zurückgewinnen. So gebe es beim halbstaatlichen "6th October Magazin" zwei Seiten namens "Ohne Eingreifen des Chefredakteurs". Da könnten junge Ägypter einmal die Woche ihre Ansichten mitteilen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)