23. Mai 2012

Wohngemeinschaften heute weniger günstig als früher

Wohngemeinschaften bieten vor allem für Studenten immer noch viele Vorteile - wenn auch weniger als früher.

In den vergangenen 45 Jahren ist ihre Zahl gestiegen. Damals lebte nur ein Prozent der Studenten in WGs, heute sind es 26 Prozent - insgesamt 550.000. Nach Einschätzung der Statistikerin Katharina Schüller bei DRadio Wissen wählen viele Studenten die WG, weil sie weniger Geld haben; wer es sich leisten könne, wähle eher andere Wohnformen.

Die Preisvorteile der WG gegenüber Einzelwohnungen sind Schüller zufolge aber geschmolzen: Früher sparte man 30 Prozent Miete, heute nur noch 23 Prozent. Generell lohnten sich WGs eher in größeren Städten, wo Wohnungen teurer sind.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)