23. Mai 2012
In einigen Teilen Asien sterben mehr Kinder durch Ertrinken als durch Krankheiten.
In einer Studie von der Kinderhilfsorganisationen UNICEF und "The Alliance for Safe Children" ertrinkt dort jedes vierte Kinder zwischen einem und vier Jahren. Betroffen seien Bangladesch, Kambodscha, Vietnam, Thailand und die beiden chinesischen Provinzen Beijing und Jiangxi. Dies sind laut Studie mehr Todesfälle als durch Masern, Polio, Keuchhusten, Tetanus, Durchfall und Tuberkulose zusammen.
Der Untersuchung zufolge ereignen sich die meisten tödlichen Unfälle durch Ertrinken in einem Umkreis von nur 20 Metern vom Zuhause der Kinder - meist, weil die Kinder nicht richtig beaufsichtigt werden. Die Kinderhilfsorganisationen weisen darauf hin, dass Kinder in Kinderkrippen besser beaufsichtigt werden, so dass die Zahl der Todesfälle um 80 Prozent zurückgegangen ist. Sie empfehlen außerdem Schwimmunterricht für ältere Kinder.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)