24. Mai 2012

Ältere Präsidenten werden in Kriegszeiten bevorzugt

Im Krieg lieber etwas älter. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich Wähler in Kriegszeiten lieber für ältere Präsidentschafskandidaten entscheiden. Der Autor von der Universität Amsterdam führt das darauf zurück, dass das Alter mit Dominanz und Führungsstärke verbunden wird. Er ist der Ansicht, dass wir bei Wahlen durch solche angeborenen Neigungen beeinflusst werden. Für seine Studie hat der Autor Testpersonen Bilder von jungen und alten Politikergesichtern vorgelegt. Dabei nutzte er nach seinem Bericht im Magazin "PLoS ONE" Bilder des US-Präsidenten Barack Obama und seines Konkurrenten bei der letzten Wahl, John McCain. Die Gesichter wurden aber so stark verfremdet, dass die Politiker nicht zu erkennen waren. Die Testpersonen mussten sich bei verschiedenen Kriegs- und Friedensszenarien für einen Kandidaten entscheiden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)