24. Mai 2012
Aachen auf Platz eins, gefolgt von München auf dem zweiten und Berlin auf dem dritten Platz. Die Rede ist nicht von sportlichen Leistungen, sondern vom Einwerben von Forschungsgeldern bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die DFG hat laut ihrem heute veröffentlichten Förderatlas im Zeitraum von 2008 bis 2010 am meisten Geld an die TH Aachen vergeben - 278 Millionen Euro erhielten die Wissenschaftler für ihre Forschung. Die Uni München erhielt im gleichen Zeitraum 264 Millionen Euro, die Freie Universität Berlin rund 250 Millionen.
Seit 1998 hat sich die Höhe der von Hochschulen eingeworbenen Drittmittel der DFG zufolge insgesamt mehr als verdoppelt, von 2,5 auf 5,3 Milliarden Euro pro Jahr. Damit habe sich die "Drittmittelquote", also der Anteil der Drittmittel an der Forschungsfinanzierung der Hochschulen, in nur gut einem Jahrzehnt von 16 auf 26 Prozent erhöht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)