25. Mai 2012
25 Jahre lang leiteten deutsche Wissenschaftler die Ausgrabungen in der antiken Stadt Troja. Jetzt teilte der Tübinger Professor Ernst Pernicka mit, dass sich für 2013 ein US-amerikanischer Kollege für die Grabungs-Lizenz beworben habe. Er selbst habe keine Lizenz mehr beantragt.
Grund sei unter anderem die Finanzlage. Vor drei Jahren war die Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgelaufen. Seitdem kam das Geld von einer Stiftung, der jetzt die Mittel ausgehen.
Die antike Stadt Troja liegt im Nordwesten der heutigen Türkei. Sie besteht aus zehn übereinanderliegenden Siedlungsschichten. Die deutschen Forscher fanden in den vergangenen Jahren Belege dafür, dass Troja in der Spätbronzezeit auch aus einer unterirdischen Stadt bestand.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)